SIW MALMKVIST

* 31.12.1936 in Landskrona (Schweden),

gastierte als Schlagersängerin u. a. im "Olympia" (Paris) und in Kopenhagens "Tivoli". Musical-Clown in der schwedischen Show "Sylvester Revue".

1962 2. Platz bei den Schlagerfestspielen in Baden-Baden mit "Die Wege der Liebe", 1964 Siegerin mit dem Titel "Liebeskummer lohnt sich nicht" (Goldene Schallplatte), 1965 3. Platz mit "Das fünfte Rad am Wagen". Fernseh-Shows und ein Spielfilm. 2 jährige Pause - Sekretärin in einem Büro. 1968 erneute Teilnahme am deutschen Schlagerwettbewerb und Siegerin mit "Harlekin". Weitere Titel: "Danke für die Blumen", "Schwarzer Kater Stanislaus", "Wie im Rosengarten", "Primaballerina", "Zigeunerhochzeit", "Adiole". Singt in 6 Sprachen in ganz Europa. Produzent: Günter Henne.
 

"Liebeskummer lohnt sich nicht", mit diesem Titel gelang vor Jahren einem kessen Schwedenmädchen in Deutschland der Durchbruch. Über Nacht war aus dem Star aus dem hohen Norden ein Idol geworden, dem unzählige deutsche Schlagerfans nachträumten. Siw Malmkvist mußte sich ab da ihre Zeit neu einteilen, in ihrem ausgefüllten Terminkalender auch eine Spalte für deutsche Verpflichtungen freihalten. Mal Konzerte in Lappland, mal Fernsehproduktionen in Deutschland, mal große Liveauftritte in Kopenhagens "Tivoli", schließlich Sieg beim deutschen Schlagerwettbewerb in Berlin mit dem Hit "Harlekin", mit dem sie sich endgültig in die Reihen der Topinterpreten sang. Das ging soweit,daß die Schwedin aus Landskrona schließlich Deutschland beim Grand Prix Eurovision vertreten durfte. Obwohl sich die temperamentvolle Schwedin in den letzten Jahren stärker auf ihre Heimat konzentriert und sich aus Deutschland mehr und mehr zurückzog, ist es nie still um sie geworden. Deutsche Plattenproduktionen wie "Der Wein ist gut" oder "Liebe heißt l'amour" fanden immer ihr sicheres Publikum, auch wenn Siw sich wegen ihrer zahllosen Verpflichtungen in Skandinavien kaum einmal persönlich zeigen konnte. Bestimmend für diesen nie schwach gewordenen Einfluß auf die deutsche Szene sind zwei Faktoren: Einmal das große Talent dieser Sängerin, die Qualität ihrer Stimme und Interpretation, zum anderen aber auch Gewissenhaftigkeit und Geschmack der von ihr und ihrem Plattenproduzent vorgelegten Produktionen.
 
 
 
 
A) Danke für die Blumen (Wedding Cake)
B) Wann kommst du wieder
Metronome DM 250 (1961)
A) Regen auf Benguela
B) Schwarzer Kater Stanislaus (Alley-Cat-Song)
Metronome M 325 (1963)
A) Mr. Casanova
B) Merci Beaucop
Metronome M 334 (1963)
A) Liebeskummer lohnt sich nicht
B) Ein Herz ist kein Spielzeug
Metronome M 404 (1964)
A) Küsse nie nach Mitternacht 
B) Wär' ich auch Königin
Metronome M 444 (1965)
A) Das fünfte Rad am Wagen 
B) Das Tagebuch der ersten Liebe 
Metronome M 488 (1965)
A) Ein neues Spiel- ein neues Glück 
B) wer nicht kommt zur rechten Zeit
Metronome M 950 (1967)
A) Hier kommt ein Herz für dich 
B) Ein Junggeselle weniger 
Metronome M 992 (1967)
A) Carneval in Caracas
B) Eine Gondelbahn für uns zwei
Metronome M 25 016 (1968) 
A) Olé-Okay
B) Alles oder nichts
Metronome M 25 043 (1968) 
A) Harlekin
B) Prinz Eugen
Metronome M 25 061 (1968) 
A) Zigeunerhochzeit
B) Sambanacht in Trinidad
Metronome M 25 104 (1968) 
A) Primaballerina
B) Mir fehlt der Knopf am Pyjama
Metronome M 25 150 (1969)
A) Adiolé
B) Zeig' mir den Weg 
Metronome M 25 190 (1970)
A) Clementine
B) Aus Liebe zu dir 
Metronome M 25 235 (1970)
A) Der Wein ist gut
B) Ich seh' ein Land 
BASF 05 11372-2 (1971)

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